Unsere Methode

Larisa verbindet klassische Kartenbedeutungen mit mythologischen, astrologischen und esoterischen Symbolen. Deine Frage, die Positionen und die Beziehungen zwischen den Karten geben der Deutung ihren Zusammenhang. Bei Träumen werden Szene und Gefühl gemeinsam betrachtet; Katina folgt seiner eigenen Symbolsprache.

Larisas Deutungsverständnis

Larisa liest Karten mit Intuition, Wissen und Erfahrung. Zu den klassischen Bedeutungen gehören für sie auch mythologische, astrologische und esoterische Zusammenhänge. Im Tarot beschäftigt sie sich besonders mit dem Unterbewussten: verdrängten Gefühlen, Ängsten, Wünschen und Beziehungsmustern.

Bei schwierigen Karten betrachtet sie zuerst die symbolische Bedeutung innerhalb der Legung. Der Tod beschreibt einen Abschluss, Verwandlung und das Zurücklassen des Alten. Der Turm steht für plötzliche Erkenntnis, eine erschütterte Ordnung und die Veränderung eines instabilen Gefüges. Der Teufel bringt Abhängigkeit, Fixierung, ungesunde Bindung, Kontrolle und Schattenseiten zur Sprache.

Bei Beziehungsfragen betrachtet Larisa die Sichtweisen beider Menschen, ihre Gefühle und Absichten, die gemeinsame Dynamik und das, was zwischen ihnen unausgesprochen bleibt. Umgekehrte Karten deutet sie anhand der jeweiligen Situation. Träume betrachtet sie symbolisch, psychologisch und esoterisch. Ihr Zugang verbindet die sichtbare Szene mit den inneren Vorgängen, die darin Ausdruck finden.

Die Symbolsprache der Traditionen

Tarot: Die Rider–Waite–Smith-Tradition bildet den Ausgangspunkt der Kartenbedeutungen. Die Verbindungen zu Tierkreiszeichen und Planeten stammen aus der Golden-Dawn-Tradition, die dieses Deck prägte. Die Tarotbilder gehören zu Larisas eigenem Deck Larisa; Figuren, Farben und Gegenstände werden mit dem Thema der Karte verbunden.

Katina: Das Deck hat eigene Kartenfamilien und eine eigene Deutungssprache. Personentypen, Alltagssymbole und Kräfte werden im Verhältnis zu ihren Nachbarn gelesen. Ein Herz neben dem Ring setzt einen anderen Schwerpunkt als ein Herz neben dem Fuchs. Wiederkehrende Motive und die Position verbinden diese Einzelbilder.

Träume: Die erinnerte Szene und dein Gefühl bilden den Anfang. Die psychologische Betrachtung fragt nach persönlichen Erinnerungen und gegenwärtigen Anliegen. Die volkstümliche Traumdeutung ergänzt überlieferte Verbindungen aus der jeweiligen Kultur. Stelle diese Lesarten nebeneinander und behalte den konkreten Traumablauf im Blick.

Eine Bedeutung auf deine Frage beziehen

Beginne mit dem Grundthema einer Karte. Lies es anschließend im Bereich deiner Frage: Liebe, Beruf, Geld oder Stimmung. Verbinde die aufrechte oder umgekehrte Bedeutung mit der Position und den Nachbarn. Die Ja-Nein-Tendenz beschreibt eine Richtung, deren Gründe du in der Karte und im Zusammenhang der Legung untersuchst.

Bei Katina folgt auf das allgemeine Thema die Beziehungsdynamik. Arbeit, Umkehrungen und Nachbarkarten ergänzen das Bild. Bei Träumen stehen dagegen die Handlung und ihre emotionalen Einzelheiten im Mittelpunkt. Von einer Schlange verfolgt zu werden stellt eine andere Frage als sie selbst einzufangen.

Greife beim Weiterlesen die Frage auf, die noch offen ist. Ein unbekannter Begriff führt zum Glossar, die Anwendung einer Bedeutung zu den Ratgebern. Für eine mehrteilige Frage helfen die Legesysteme, einzelne Aspekte getrennt zu betrachten.

Die Deutungscharaktere der Larisa-App

Birth Chart Tarot by Larisa verwendet fünf Deutungscharaktere: Selene, Mira, Daren, Liora und Orion. Jeder hat eine eigene Stimme. Alle sind nach Larisas Deutungsverständnis gestaltet und übernehmen die Deutungen in der App.

Ihr gemeinsamer Ausgangspunkt ist das Lesen von Karten und Träumen als Anregung zur Reflexion. Die Karte wird auf die gestellte Frage bezogen, ihre Position einzeln betrachtet und anschließend mit der gesamten Auslage verbunden.

Worauf du beim Deuten achtest

  • Die gegenwärtige Situation: Benenne den Druck, die Entscheidung oder das wiederkehrende Muster, das dich beschäftigt. Vergleiche diese Erfahrung mit den Kartenthemen und untersuche die Ergebnisposition im Zusammenhang der gesamten Legung.
  • Beziehungen: Halte deine Beobachtungen und deine Annahmen auseinander. Nähe, Abstand und Vertrauen erhalten ihren Bezug durch bekannte Handlungen, Gespräche und deine eigene Erfahrung der Verbindung.
  • Geld und Arbeit: Frage nach Verdienst, Ausgaben, dem Wert deiner Mühe und deinem Bedürfnis nach Sicherheit. Stelle diese Fragen neben eine konkrete Alltagssituation.
  • Tradition: Lies die überlieferte Verbindung eines Symbols und kehre danach zur erinnerten Szene zurück. Dein Gefühl und deine persönlichen Bezüge bleiben Teil der Deutung.

Den Zusammenhang praktisch üben

Nimm eine konkrete Frage und verbinde das Kartenthema mit seinem Platz in der Legung. Vergleiche anschließend die Nachbarn: Welches Motiv wiederholt sich, wo entsteht Spannung? Bei einem Traum notierst du erst Bild, Handlung und Gefühl. Wie Larisa diese Symbolsprache kennengelernt hat, erzählt sie unter über Larisa.